: Warum die mainstream.Presse nicht darüber berichtet | Wirtschaft ohne Wachstum

… es könnte dauerhaft unsere Umverteilungsprobleme lösen.
/ via .: Diskussion “Wirtschaft ohne Wachstum” mit Prof. M. Kennedy, Dirk Müller, Prof. H. Peukert, Prof. H. Spehl | Nicholas’ Blog
Öffentliche Auftaktveranstaltung zur Jahrestagung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) mit Prof. Dr. Margrit Kennedy (Expertin für Regiogeld, Autorin von “Occupy Money”), Dirk Müller (Finanzethos GmbH, cashkurs.com), apl. Prof. Dr. Helge Peukert (Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie), Prof. Dr. Harald Spehl (Volkswirtschaftslehre, Regionalökonomie), moderiert von Prof. Dr. Dirk Löhr (Umwelt Campus Birkenfeld) im Rahmen der Tagungsreihe “Perspektiven einer Wirtschaft ohne Wachstum”.

tags : economy, politics, #trust

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  1. Selbstverständlich ist “Regiogeld” eine spleenige Spielerei; ein sinnfreies Hobby von Kleinbürgern, die es schon lange aufgegeben haben, die Welt verändern zu wollen, und sich stattdessen auf ihr Dorf beschränken. Das mag für andere Dinge wie Apfelbäumchen oder Blumen pflanzen sinnvoll sein, nicht aber in Bezug auf die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld.

    Zum einen ist “Regiogeld” kein Geld, sondern es handelt sich lediglich um Warengutscheine, denn Geld ist per definitionem eine staatliche Einrichtung. Mehr noch: In der Natürlichen Wirtschaftsordnung ist “der Staat” nichts anderes als ein Währungsraum und eine Bodenverwaltung. Der Währungsraum muss groß genug sein, um eine “geschlossene Volkswirtschaft” zu bilden, mit einem eigenen repräsentativen Warenkorb zur Ermittlung des Preisindex und einer eigenen direkten Geldmengensteuerung über öffentliche Investitionen durch das staatliche Währungsamt. Alle diese Voraussetzungen sind beim “Regiogeld” nicht erfüllt und können auch nicht erfüllt werden, weil es sich bei einzelnen Städten oder Regionen um “maximal offene Wirtschaftsräume” handelt, die ihren Zinsfuß durch “Regiogeld” nicht absenken können, die Problematik einer funktionierenden Geldmengensteuerung noch gar nicht berücksichtigt.

    Zum anderen kann der “Normalbürger”, der schon etwas von “Regiogeld” gehört, aber sich noch nie mit der Natürlichen Wirtschaftsordnung beschäftigt hat, sich gar nicht mehr vorstellen, dass diese “kleinbürgerliche Spielerei” (was sie tatsächlich ist), würde sie auf die ganze Volkswirtschaft übertragen, die uralte Soziale Frage und damit alle grundlegenden Menschheitsprobleme lösen soll. Der “Normalbürger” kommt nicht mehr auf die Idee, die NWO von Silvio Gesell, das bedeutendste Werk des 20. Jahrhunderts, überhaupt noch lesen zu wollen!

    http://www.swupload.com//data/3-Verwandlungen.pdf

    Die “Regiogeld”-Spielereien schaden der dringend erforderlichen Verwirklichung der echten Sozialen Marktwirtschaft (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) wesentlich mehr, als dass sie irgendeinen Nutzen hätten.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html