: Michelangelo, Leonardo, Rubens and, and, and – can you hear us …?

For Charles Wilp artists have traditionally accompanied the great explorers : „Only through art the unexpected , the not calculable can be discovered . ARTronauts of the present time are Econauts , who will be leading efforts in helping to tell the future and its ecological merkwelt .“

I have abolished the future.
The future and the visions will take place now …
Charles Wilp

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Für Charles Wilp haben Künstler traditionsgemäss immer die großen Entdeckungsreisenden begleitet : „Nur durch die Kunst kann das Unerwartete, das nicht Vorauskalkulierbare entdeckt werden . ARTronauten der Jetztzeit sind Ökonauten , die massgeblich daran beteiligt sein werden , die Zukunft und ihre ökologische Merkwelt mitzuteilen .“

Ich habe die Zukunft abgeschafft.
Die Zukunft und die Visionen finden jetzt statt …
Charles Wilp

Charles Wilp kannte seine Fähigkeiten und nutzte sie ganz . In den 1950er Jahren wurde er in der sogenannten Copsy Society des Münchner Max-Planck-Instituts in die Geheimnisse des Biofeedbacks , der Bioklimatik und der Sexualwissenschaft eingeweiht.

Nach den genital getriebenen sexy-mini-super-flower-power-pop-op Rausch .Provokationen der späten 1960er Rebellionsjahre entwickelte Wilp in den von Umweltkatastrophen erschütterten 1980er Jahren die ganzkörperlich wirkenden Erlebniswelten seiner SPACE ART . Kreative Triebkräfte , die sich nicht im Kaufrausch sondern in der irdisch erlebbaren Leichtigkeit , einer sinnlich aufgeladenen , von niederfrequenten Reizen stimulierten und trainierbaren Impulsion schwereloser Wahrnehmung entfalten können . Die Erlebniswerte des ZeroG sind umfassender und anhaltender , sie vermitteln und beflügeln Tagträume.
Jeder tut , was er empfindet nach dem neuen Gesetz : „Jeder ist sein eigener Normengeber , entdeckt das All in sich“.

SPACE ART – THE CALL FOR ART
Werbung wird für Wilp zum Milleniumswechsel bereits als Werbung konsumiert und damit effektlos . Der neue solidare Horizont heisst ARTRO . Das Neue ist die sichtbar gemachte Kreativität der Jetztzeit des 2000X , die mit blossem Auge in nur 300 km von der Erde sichtbar schwebende transnationale Raumstation ISS , oder die inmitten der wollüstigen Natur der krokodilbelebten Sümpfe am Äquator Guyanas vibrierend auf ihren Liftoff wartende Ariane . Die neu zu erlebende Rebellion gegen die gesellschaftlichen Wirklichkeitskonstruktionen hat einen sinnlichen Flair – World of Brain and Emotion , ein Rausch des Aufbegehrens .

KUNST UND UMWELT
Nach den interstellaren Arbeiten mit Voyager 2 NASA fliegt die erste SPACE ART Skulptur von Charles Wilp 1985 an Bord des Satelliten TDF 1 MBB . In der Gross .Skulptur Mutter Erde und der SPACE ART Skulptur Kultursatellit mit den Wurzeln der Kastanie , die schon zur Zeit von Goethe und Schiller vor dem Nationaltheater Weimar stand , zeigen sich allerdings auch entschiedene künstlerische Manifeste zu den Themen Umwelt und Klima .

Eingebunden als Boden ARTronaut in das offizielle Bildplattenexperiment CTE ( Crew support Technological Experiment der DLR ) mit der Astronautencrew an Bord des Space Shuttle Columbia STS 55 im Weltraum , realisiert Charles Wilp 1993 während der D2-Mission mit NASA , ESA und DLR den ersten Kunsttransport SPACE ART MEDIA MISSION – ABOARD D2 in den Weltraum . Zwei künstlerische Aktivitäten , die Kunst- und Weltraumgeschichte machten , und 1994 und 1995 mit den EUROMIR Missionen an Bord der russischen Weltraumstation MIR in der Permanent Documenta … im All fortgesetzt werden .

Die in einer Pay-Load-Box an Bord des NASA Space Shuttles Columbia STS 55 geflogenen Pergament -Portfolios kommen zurück als sinnlich aufgeladene Fetische einer immateriellen Erfahrung , die aus dem Wissen der Alten Meister schöpft , im unerwarteten Jetzt . Orbitale Lustgefühle irdischer Achtsamkeit . Es mag einer der Vorzüge dieser schwerelosen Kunst sein , dass sie den Geist in unerwartete Richtungen bewegt , um reifikative Interferenzen zu schaffen , die in gewissem Sinne fehlerhaft , aber dennoch fruchtbar wären .

euromir94

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OZONLOCH – BLICK AUS DEM ALL
Das Objekt Ozonloch – Blick aus dem All , geschaffen aus hochtechnologischen Materialien der Weltraumfahrt – Stycast , goldbedampfter Satellitenfolie Capton und einem digitalisierten Laserscan der Südhalbkugel , aufgenommen von der NASA Raumsonde Voyager 2, soll dem Betrachter die Verletzbarleit unserer Erde bewusst machen . Das Original SPACE-ART-OBJECT ist Teil der Skulptur Mutter Erde, und wurde als View from Space – Kunstblatt 1992 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des European Space Operation Center ESOC in Darmstadt von den geladenen Gästen aus Wissenschaft , Wirtschaft und Politik signiert .
Der 4x4m Grosslaserscan Ozonloch – Blick aus dem All wurde mit Zitaten prominenter Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart im Sinne einer Wandzeitung im Foyer der UN-Klimakonferenz COP1 in Berlin 1996 ausgestellt .

ABOARD EUROMIR 94 . MIR SPACE STATION

Signed by :
VIKTORENKO COMMANDER
KONDAKOVA ENGINEER
MERBOLD ESA RES COSMONAUT

Erstes permanentes Kunstwerk an Bord der Weltraumstation MIR
Eine Alternativ-Documenta im Weltall .

Laserscan printed on gold plated Capton foil that usually protects satellites from the rough conditions in space. In the centre of the image the foil is used together with Stycast, a high-resistive transparent material for satellite construction .

50 pieces of this work of art are flying on the EUROMIR 94 mission. They will be stamped in space, signed by the cosmonauts and Ulf Merbold and return to Earth . A smaller size reprint signed by 24 EC Ministers of Research will be hanged in the MIR Station .
It will be the first permanent work of art in space.

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Endgültig: „Mein letzter Tag der alten Zeit …“

Eine Laudatio

Jahre der Faszination die einzige Stimulans, bis ich selbst als ARTronaut – ein Mensch, der sich mit Kunst und Raumfahrt gleichzeitig beschäftigt – zum ersten Mal in die Schwerelosigkeit starte, an Bord der ESA ORBITEC ZERO G, FLIGHT 22.

Ich treffe Paul Enck, Erforscher der Raumkrankheit. Ich treffe Neil Armstrong, erster Mensch auf dem Mond. Ich treffe Alexei Leonow, erster Mensch im freien Weltraum außerhalb der Raumkapsel. Sigmund Jähn, erster deutscher Kosmonaut auf der sowjetischen Raumstation MIR. John Young, erster Shuttle Testpilot Columbia im Orbit mit Robert Critton. Ulf Merbold erster Deutscher gleichzeitig unterwegs auf US Shuttle und GUS Sojus Kapsel zur Raumstation MIR. Reinhard Furrer auf der ersten Spacelab Mission und W. Kurherr, 2. Generation Weltraumfahrt. Allen voran Rudolf Nebel, Konstrukteur des Raketenmotors und Lehrer von Wernher von Braun, der mich nach Huntsville holt, wo mein Vater bereits im Zentrum der Brunnenkresse Rapssaaten züchtet, während meine Mutter Fritz Langs Film „Die Frau im Mond“ musikalisch begleitet, als ich in Babelsberg in die Raumfahrt hineingezeugt werde.

Dieser „Weltraum Container“ ist eine Huldigung an die alten Meister, die nicht die Möglichkeit hatten, ihre Kunstwerke mit der unendlichen Sinnlichkeit der Schwerelosigkeit im Weltraum zu erleben, die sie in ihrer Erdenschwere erahnten und seit Jahrtausenden Glück verbreiteten unter den Erdenmenschen. Welch großartiges „Gast“-Erlebnis, das die Technik uns neben den industriellen Gütern beschert.

„Jetzt endlich besteht die Kunstwissenschaft neben den Naturwissenschaften …“

Elena Kondakowa, Kosmonautin mit längstem Aufenthalt auf der MIR, Alexander Viktorenko und Ulf Merbold haben dieses für uns getan – die „Alten Meister“ in einer Collage in Weltraummaterialien in der Schwerelosigkeit signiert. Heute sind die sinnlich aufgeladenen Reliquien aus dem Weltall zurück. „Orbitale Lustgefühle …“

„Michelangelo, Leonardo, Rubens and, and, and – can you hear us …?“

SPACE ART DES DEUTSCHEN WELTRAUMKÜNSTLERS CHARLES WILP ZURÜCK AUS DEM ALL

„DER GEIST DER ALTEN MEISTER
nach 12 Monaten Verlängerung im Weltall zurück von der Weltraumstation MIR …“

Wenn der Geist entweicht
und eine neue Farbskala im
fliegenden Wassertropfen
unter Schwerelosigkeit im
Weltraum sichtbar wird …“

TIMETABLE EINER MEGAODYSSEE DER NEUZEIT

3. Oktober 1994
Start. An Bord der russischen Raumkapsel Sojus SM 20 ESA Astronaut Ulf Merbold. Von Kasachstan aus zu seiner dritten Erforschung des Weltalls. Diesmal zu der russischen Weltraumstation MIR.
An Bord als ESA Gastereignis Space Art Kunstblätter von ARTronaut, Documenta Künstler Charles Wilp.

3 Wochen später
Astronaut Merbold kehrt zurück und berichtet von dem Abenteuer, die Kunstwerke während des Signierens im schwerelosen Raum „unter Konrolle zu halten …“ Die Werke sind noch im Orbit.

231 Tage im Weltall mit 3696 Sonnenaufgängen, 16 pro Tag, sind vergangen, wenn am
21. Mai 1995 zum Weltraumjubiläum zum 100. Shuttleflug ins Weltall das amerikanische NASA Spaceshuttle Atlantis Flug STS 71 von Cape Canaveral startet, um am

23. Mai, 16:05 Uhr
an die Raumstation MIR anzudocken. Der amerikanische Astronaut John Talgarth wird an Bord der Raumstation mit den russischen Kosmonauten Experimente durchführen. Kommandant Alexander Viktorenko und Kosmonautin Elena Kondakova, die die Werke signierten, werden mit der Raumkapsel SOJUS TM 22 die Raumstation MIR verlassen.

Zusammen mit anderen Experimenten der EUROMIR ’94 Mission werden die Charles Wilp Space Art Kunstblätter an Bord des Spaceshuttle Atlantis den Flug zurück zur Erde antreten und noch am selben Tag in Cape Kennedy mit dem 100sten Shuttle landen, wo Charles Wilp sie entgegen nimmt.

Erneute Verspätung. Ein Teil der Kunstwerke wird erst am 2. September mit Sojus zurückkommen. Der längste außerirdische KUNST-Transport in der Menschheitsgeschichte findet damit sein Ende. Dank an ESA und EUROMIR Projektmanager Wolfgang Nellessen.

Dann kommt die Idee dieses Projekt auch in Musik umzusetzen
BACK FROM SPACE BY MATHOU

EUROMIR 94
Huldigung an die erfolgreiche Zusammenarbeit im Weltraum an Bord von MIR SPACE STATION , TsUP Kaliningrad , USOCs Europa , EAC Köln
Charles Wilp , 1995 in der START LANDING MAP – ABOARD EUROMIR 94

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euromir94

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… das All in sich selbst entdecken – 4. Dimension Cyberspace …
… discover the universe within yourself – 4th dimension cyberspace …
Charles Wilp

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Sneak .Preview aus
Charles Wilp – No Rest No Ending
Part III : SPACE ART
Uwe J. Haack , virage – Amsterdam late 2015

R.I.P.L.R.
Charles Wilp died at 72 years on 2 January 2005 in Dusseldorf/Germany .
:: ujh . magacine

.: World Wide Wilp
.: Schwerelosigkeit ist die Triebkraft alles Kreativen : shortlist
.: es steht alles , es fällt nichts – Charles Wilp : magacine
.: artro – die neue zivilisation der weltraumkultur : magacine

foto .credits :
1. Charles Wilp , ABOARD EUROMIR 94
2. Charles Wilp , D2 MIR stamps
crosz culture foundation / crosxcanal © 2000X14

tags : artro wilp spaceart

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