: singuhr | hoergalerie 11

Die singuhr – hoergalerie steht seit über vier Jahren für innovative Kunstprojekte in und um die beiden historischen Wasserspeicher in Berlin Prenzlauer Berg: „Kunst für Augen und Ohren“ lautet das Programm der Galerie. Audiovisuelle und raumbezogene Installationen sind zu erleben: Klangkunst im Speicher.
Die beiden der Öffentlichkeit lange verborgenen ehemaligen Wasserspeicher stehen im Zentrum der Ausstellungstätigkeit der singuhr – hoergalerie: Zwei mächtige unterirdische Backsteinbauten, labyrinthisch, kühl und trotz ihrer immensen Größe versteckt unter der Parkanlage am Wasserturm. Nicht für Menschen gebaut, nicht für die Kunst und nicht zum Verweilen gedacht, sondern errichtet zur Wasserversorgung der Stadt, bieten die denkmalgeschützten Gewölbe heute Raum für neue, spartenübergreifende Kunst. Die besondere Atmosphäre der Speicher, ihre spektakuläre Akustik, ihr ganz eigenes Raumklima, die beeindruckende Architektur der Backsteinmauern, aber auch ihre wechselvolle Geschichte sind bereits seit 2007 die Inspirationsquellen für Künstler aus aller Welt. Mit großem Erfolg entstehen hier Projekte, die für diesen Ort erdacht und hier auch umgesetzt werden. Sie haben gezeigt, wie man mit neuen Tönen und Klängen ein breites Publikum begeistern kann.

Zwei große Sommerausstellungen von Paul Panhuysen (NL) und Andreas Oldörp (D) sowie zwei studentische Gruppenarbeiten stehen auf dem Programm der Saison 2011. Zum Saisonauftakt präsentiert die singuhr – hoergalerie einen Klassiker: Die Raumkomposition „Rainforest IV“ des amerikanischen Komponisten David Tudor (1926-1996).
.: singuhr – hoergalerie 2011 :: map

tags : exhibition, berlin, sound

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